Projektbeispiel zur Prozessbegleitung
bei der Einführung von Gruppenarbeit
Den Kern des Einführungsprozesses bilden regelmäßige Gruppengespräche und Gruppenseminare. Bei der Einführung der Gruppenarbeit haben externe Trainer und der Prozessbegleiter vor allem die Aufgabe, den Gruppenfindungsprozess zu fördern und die Gruppe zur Zusammenarbeit zu befähigen.
Den Startschuss der Gruppenarbeit bildet ein Informationsgespräch über Gruppenarbeit mit den beteiligten Mitarbeitern, den Führungskräften, dem externen Trainer und dem internen Prozessbegleiter. Nach diesem Gespräch beginnen die regelmäßigen Gruppengespräche. Diese werden zunächst vom externen Trainer, später zunehmend vom internen Prozessbegleiter selbst moderiert. Ziel ist es, dass die Gruppe in der Lage ist, die Gruppengespräche selbstständig und systematisch durchzuführen. Die ersten Gruppengespräche dienen vor allem dazu, sich dem Thema Gruppenarbeit zu nähern, Vorbehalte und Fragen zu diskutieren und ein Vertrauensverhältnis zum Prozessbegleiter aufzubauen.
Im nachfolgenden Teamentwicklungsseminar legen die Gruppen zusammen mit Ihrem Vorgesetzten die Grundlage für die Teamvereinbarung, die dann in dennachstehenden Gruppengesprächen fertiggestellt wird. Der interne Prozessbegleiter nimmt dabei schrittweise seine Rolle als Moderator ein.
In der Zeit bis zur meist anstehenden Zielvereinbarung übergibt der interne Prozessbegleiter allmählich seine Rolle als Moderator an die Gruppe ab und wird immer mehr zum Beobachter, der rückmeldet, wie er die Gruppe erlebt und wahrnimmt. |